Der richtige Weg


Mitte Februar hat der Bundestag die vierte Gesetzesänderung zum sogenannten Aufstiegs-BAföG beschlossen. Es geht um höhere Zuschussanteile, höhere Freibeträge und höhere Darlehenserlasse.

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Im Einzelnen bedeutet das:

  • Die stufenweise Förderung bis auf Master-Niveau (vertikale Mehrfachförderung) wird eingeführt.
  • Die Unterhaltsförderung für Vollzeitgeförderte wird zu einem Vollzuschuss ausgebaut.
  • Der einkommensunabhängige Kinderbetreuungszu- schlag für Alleinerziehende wird von 130 auf 150 Euro erhöht.
  • Der Zuschussanteil zum Maßnahmenbeitrag für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren steigt von 40 auf 50 Prozent.
  • Der Belohnungserlass wird von 40 auf 50 Prozent erhöht.
  • Die soziale Stundungs- und Sozialerlassmöglichkeit für Geringverdiener wird erweitert.
  • Bei Existenzgründung erfolgt ein vollständiger Erlass der Darlehensschuld.

Mit dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (Aufstiegs-BAföG) wird die Teilnahme an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung finanziell unterstützt. Das kann sowohl ein einkommensunabhängiger Beitrag zu den Kosten der Fortbildung als auch bei Vollzeitmaßnahmen zusätzlich ein einkommensabhängiger Beitrag zum Lebensunterhalt sein. Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, teils als zinsgünstiges KfW-Darlehen. In Kraft treten werden die Maßnahmen zum 1. August 2020, sofern der Bundesrat wie erwartet zustimmt.

4. März 2020

Zum neuen Berufsbildungsgesetz (BBiG): Die Novellierung des Berufsbildungsgesetzes hat einige Fragen aufgeworfen. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) ist diesen nachgegangen und hat die wichtigsten Antworten zum neuen Gesetz zusammengetragen.


Ansprechpartner

Arne Bretschneider
Abteilungsleiter Berufsbildung und Technik
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