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Warum das Handwerk zur LIGNA fährt

Themenseite: LIGNA 2019

Bestatter auf der LIGNA

Auch 2019 ist Bestatter Deutschland, die Bundesfachgruppe der Innungsorganisation des Tischler- und Schreinerhandwerks, auf der LIGNA vertreten.


Interessierte Besucher können sich mit Kolleginnen und Kollegen der Innungsorganisation austauschen, sich über die aktuellen Serviceleistungen und Produkte wie Seminarangebote, Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Branchenmarketing informieren und sich kollegialen Rat holen. Tischler Schreiner Deutschland sprach im Vorfeld mit Werner Engelke, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Fachausschusses, um zu erfahren, warum der fachliche Dialog auf der Messe mehr bietet als Information und Beratung.

TSD: Die LIGNA ist die Weltleitmesse für die Holzbe- und -verarbeitung. Wie passen da die Bestatter ins Konzept?

Engelke: Das mag vielleicht auf den ersten Blick verwundern, doch tatsächlich ist das Bestattergewerbe fest mit dem Tischler- und Schreinerhandwerk verwurzelt. Gerade in den ländlichen Regionen sind es nämlich vor allem Tischler und Schreiner, die sich um die Bestattungen kümmern. Ein reines Bestatterinstitut würde sich dort kaum tragen. Und auf dem Land, wo jeder jeden kennt, sind tradierte Aufgaben weit weniger stark dem Wandel unterlegen als in den Ballungsgebieten. Deshalb sind Tischler- oder Schreinerbestatter keine Seltenheit. In der Bundesfachgruppe vertreten wir immerhin 1.500 Betriebe.

TSD: An wen richtet sich das Informations- und Beratungsangebot der Bundesfachgruppe, die sich im Rahmen der LIGNA auf dem TSD-Messestand präsentiert?

Engelke: Die LIGNA ist natürlich keine Bestatterfachmesse. Aber es gibt eben zahlreiche Tischler und Schreiner, die neben dem Handwerk auch Bestattungsdienstleistungen anbieten. Mit diesen Kolleginnen und Kollegen führen wir gern Gespräche, informieren über aktuelle Entwicklungen oder erörtern fachspezifische Rechtsfragen.

TSD: Würde es nicht ausreichen, sich über die Fachmedien der Innungsorganisation zu informieren?

Engelke: Unsere Medien sind natürlich eine gute Grundlage. Insbesondere die Homepage ist mit vielfältigen Informationen gespickt. Das Messeangebot geht allerdings noch darüber hinaus. In Hannover bieten wir den Dialog, bei dem wir ganz individuell auf Fragen eingehen können. Denn das Bestattergewerbe ist eine komplexe Dienstleistung.

TSD: Was macht das Bestattergewerbe so anspruchsvoll?

Engelke: Die Reglementierungsdichte ist wirklich enorm. Zudem gibt es in jedem Bundesland eigene Gesetze, die permanent weiterentwickelt werden. Aber auch die zahlreichen Standards müssen Bestatter aus dem Effeff beherrschen. Und da reden wir nur von den Grundvoraussetzungen. Ein guter Bestatter muss natürlich einiges mehr mitbringen, um die Hinterbliebenen angemessen zu begleiten, damit sie den Trauerschmerz würdevoll verarbeiten können.


Werner Engelke nennt sich selbst Tischlerbestatter. Er steht für qualifiziertes, traditionelles Handwerk mit modernen innovativen Inhalten. Als stellvertretender Vorsitzender des Fachausschusses der Bundesfachgruppe Bestatter Deutschland, der Interessenvertretung des Bestattergewerbes innerhalb des Tischler- und Schreinerhandwerks, ist er ein großer Verfechter der fachlichen Qualifikation.


TSD: Wie werden Bestatter eigentlich auf diese anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet? Gibt es eine Ausbildung?

Engelke: Es gibt sehr gute Bildungsangebote und diverse Möglichkeiten der Ausbildungsförderung. Sogar der Meisterbrief ist möglich. Leider sind diese Angebote im Großen und Ganzen freiwillig. Um ein Bestattungsunternehmen zu gründen, ist jedenfalls keine Ausbildung nötig. Das ist für uns gestandene Tischler- und Schreinermeister in der Bundesfachgruppe natürlich schwer zu akzeptieren. Und es ist ein großes Problem. Wir wissen doch alle, wie unabdingbar eine hohe fachliche Qualifikation ist. Also, wer mag, ist auch gern eingeladen, mit uns über die Einführung einer Bestatterausbildung zu diskutieren, und wir können natürlich zahlreiche Tipps für gute Fort- und Weiterbildungen geben.

TSD: Hätten Sie sonst noch eine Empfehlung für die Messebesucher?

Engelke: Ich empfehle jedem, schon im Vorfeld einen Gesprächstermin zu vereinbaren, damit wir uns möglichst umfassend und in aller Ruhe mit den Fragen unserer Besucher auseinandersetzen können. Aber falls das so nicht klappen sollte, ist natürlich jeder willkommen.

Die Bundesfachgruppe besteht aus gewählten Delegierten, die die Interessen von rund 1.500 bestattenden Tischler- und Schreinerbetrieben gegenüber Politik und Verwaltung vertreten.


Ansprechpartner

Wir stehen Ihnen Rede und Antwort. Sprechen Sie uns an:

Stephan Naumann
Leiter Berufsbildung, Energie und Umwelt
Gewerbespezifische Informationstransferstelle

Tel.: 030 308823-30
Fax: 030 308823-42
E-Mail: naumann@tischler-schreiner.de


Die Gewerbespezifischen Informationstransferstellen werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.


F. Höft
Sekretärin der Gewerbespezifischen Informationstransferstellen 

Tel.: 030 308823-21
Fax: 030 308823-42
E-Mail: hoeft@tischler-schreiner.de