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Charta für Holz 2.0

Holz ist sexy!

Deutschland verfügt über die produktivsten sowie arten- und strukturreichsten Wälder in ganz Europa. Da bereits vor Jahren damit begonnen wurde, die Wälder nachhaltig und standortgerecht zu bewirtschaften, wächst kontinuierlich mehr Holz nach als geerntet wird. Der Holzvorrat hat mit 336 Kubikmeter pro Hektar mittlerweile Rekordniveau erreicht und deutsche Wälder sind trotz höherem Holzeinschlag vorratsreicher, naturnäher und gemischter als vor zehn Jahren.

© Smileus - fotolia.com


Hier setzt die Charta für Holz 2.0 an. Unter dem Motto "Klima schützen. Werte schaffen. Ressourcen effizient nutzen." zielt die Charta darauf ab, mehr Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu verwenden – zugunsten von Klimaschutz, Arbeitsplätzen und Wertschöpfung im ländlichen Raum sowie zur Schonung end­licher Ressourcen.

Vor allem sechs Handlungsfelder stehen im Mittelpunkt:

  • Bauen mit Holz in Stadt und Land: Klimafreundliches Bauen mit Holz bietet Potenziale bei knappem Wohnraum durch kurze Bauzeiten, geringes Gewicht bei hoher Tragfähigkeit und Flexibilität,
  • Potenziale von Holz in der Bioökonomie: neue Produkte aus Holz; Wertschöpfung insbesondere bei der Verwendung von Laubholz erhöhen,
  • Material- und Energieeffizienz: Herstellungsprozesse und Produkte verbessern, Kreislaufwirtschaft und Kaskaden­nutzung weiter ausbauen
  • Ressource Wald und Holz: Holzaufkommen nachhaltig steigern, arten- und strukturreiche sowie produktive Wälder weiterhin sicherstellen, Kleinprivatwald stärken,
  • Cluster Forst und Holz: Wettbewerbsfähigkeit und Branchen­vernetzung verbessern, Transfer zwischen Praxis und Forschung ausbauen
  • Wald und Holz in der Gesellschaft: Informationsaustausch mit der Öffentlichkeit über positive Effekte der Nutzung und Verwendung von Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung.

"Dass Tischler und Schreiner auf einem Markt mit bester Zukunftsperspektive agierten, bestätige, dass bei der Bewertung der Entwicklungschancen der Branche Optimismus angebracht sei", sagt TSD-Hauptgeschäftsführer Martin Paukner. 

Hintergrund:
Die Charta für Holz 2.0 ist ein Eckpfeiler des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung. Das Programm ist im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beheimatet und hat die Aufgabe, Maßnahmen zur nachhaltigen Holzverwendung zu entwickeln und diese eng mit den Erfordernissen der Ressourcen- und Materialeffizienz zu verzahnen. Tischler Schreiner Deutschland ist Mitglied der Steuerungsgruppe, welche die Umsetzung dieser Maßnahmen strategisch begleitet.

4. Mai 2018


Ansprechpartner:

Fridtjof Ludwig
Tel.: 030 30 88 23-40
Fax: 030 30 88 23-42
presse@tischler-schreiner.de