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Erfolgsfaktor Ausbildung

"Eigenes Wissen weiterzugeben und Auszubildende in ihrer Entwicklung zu begleiten, steigert die Berufszufriedenheit erheblich", sagt jemand, der es wissen muss. Denn Wolf-Dieter Lange kennt es nicht anders. In 60 Lebensjahren hat er einiges an Erfahrung gesammelt. Seit er zurückdenken kann, gehören ein bis zwei Auszubildende pro Ausbildungsjahr immer dazu. Mit seinem Familienbetrieb zählt Lange zu den rund 9.400 Ausbildungsstätten deutschlandweit.


Dass er in erster Linie auf selbst ausgebildete Facharbeiter setzt, hat auch unternehmerische Gründe. "Die jungen Menschen, die wir ausgebildet haben, sind ein Versprechen an unsere betriebliche Zukunft. Identifikation und Bindung sind einfach stärker ausgeprägt", sagt Lange. Vor allem jungen Betriebsinhabern, deren Unternehmen noch wachsen und die nur wenig Erfahrung mit der Ausbildung haben, spricht er Mut zu: "Wer den Ausbildungszyklus ein- bis zweimal absolviert hat, der ist im Rhythmus drin; dann laufen viele Prozesse schon automatisch."

Etablierten Betrieben rät Lange ebenfalls zur Nachwuchsarbeit: Als Unternehmer müsse man perspektivisch denken. Auch wenn jemand aktuell keinen Bedarf habe, sei es sehr sinnvoll, die Abläufe nicht einrosten zu lassen. "Bei uns sind die Altgesellen fester Bestandteil in der Ausbildungshierarchie. Sie entlasten meinen Sohn und mich als Meister, tragen Verantwortung und geben Werte und Erfahrungen weiter, die sie sich selbst im Team wünschen."

Problemlöser Nummer eins: Gespräche
Zu behaupten, dass es in all den Jahren nie Probleme gegeben habe, würde zwar nicht stimmen. Doch erst viermal kam es zum Ausbildungsabbruch: "In den meisten Fällen helfen Gespräche, in die auch schon mal die Eltern mit einbezogen werden", sagt der Tischlermeister aus dem Norden. Wichtig sei, dass solche Dialoge mit gegenseitigem Vertrauen geführt würden, denn nur so könne man die Ursachen ergründen. Ein ziemlich einfaches Mittel, um im Vorfeld zu testen, ob die Chemie stimme, seien Praktika. "Die bieten wir eigentlich immer an. Das empfehle ich auch jedem Kollegen, der das Gefühl hat, dass es keine geeigneten Bewerber gibt."

12. März 2018


Ansprechpartner:

Stephan Naumann
Tel.: 030 30 88 23-30
Fax: 030 30 88 23-42
naumann@tischler-schreiner.de