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Teil 2: Möbel und Innenausbau

Tischler/Schreiner können auch "Freund und Helfer"

Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für viele Menschen der blanke Horror. Meist wissen die Betroffenen im Vorfeld gar nicht, wie leicht sie es den Langfingern mitunter machen. Dabei bieten Tischler und Schreiner wirkungsvolle Schutzmaßnahmen.


Auch gesellschaftspolitisch ist das Thema hochbrisant, berührt es doch ein großes menschliches Bedürfnis: den Wunsch nach Sicherheit. So gibt es gleich eine ganze Reihe unterstützender Initiativen und Maß­nahmen, beispielsweise die Förderprodukte der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Gefördert werden sowohl Einzel- als auch komplexe bauliche Maßnahmen zum Einbruchschutz im Rahmen der aktuellen KfW-Produkte zur Barrierereduzierung oder zur energetischen Sanierung in bestehenden Wohngebäuden.

Seit Ende März vergangenen Jahres umfasst das Programm außerdem kleinere Sicherungsmaßnahmen. Die Förderung besteht in zinsgünstigen Krediten sowie Investitionszuschüssen für Privatpersonen.

Tischler- und Schreinerbetriebe, die

  • ihre Kompetenz in der Installation mechanischer Sicherungseinrichtungen beispielsweise durch anerkannte Schulungen nachweisen können,
  • eine fachgerechte Kundenberatung garantieren,
  • eine breite Palette von Nachrüst­elementen der mechanischen Sicherungstechnik und ihre fachgerechte Montage anbieten und
  • als zuverlässig erkannt sind,

lassen sich in den sogenannten Errichterlisten registrieren. Denn wer in den Adressennachweisen der jeweiligen Landeskriminalämter eingetragen ist, wird von den Beratungsstellen der Polizei nach Einbrüchen oder zur Vorsorge als ausgebildetes Fachunternehmen für entsprechende mechanische Nachrüstungen empfohlen. 

Durch die KfW gefördert werden:

  • der Einbau neuer einbruchhemmender Haus- und Wohnungstüren,
  • der Einbau energetisch hochwertiger Türen,
  • der Einbau oder die Aufarbeitung von Fenstern,
  • der Einbau einbruchhemmender Gitter und Rollläden sowie der Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster, Balkon- und Terrassentüren (zum Beispiel Fensterstangenschlösser, Bandseitensicherungen),
  • der Einbau von Systemen zur Einbruchs- und Überfall­meldung, von Bewegungsmeldern und der Beleuchtung des Eingangsbereichs,
  • der Einbau von Türspionen, Türkommunikation und Gegensprechanlagen.

Wichtig!
Um eine Unterstützung durch die KfW zu erhalten, muss die Antragstellung vor Beginn des Vorhabens erfolgen. Mit den Maßnahmen sollte auch erst dann begonnen werden, wenn es eine positive Rückmeldung gibt. Tischler und Schreiner aufgemerkt: gefördert wird nur, wenn die einbruchhemmenden Elemente von Fachunternehmen installiert werden, die je nach Anforderung die DIN-gerechte Ausführung sicherstellen können.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Qualitätsgemeinschaft "Gebäudesicherheit" Ihres Landesfachverbands sowie unter www.K-einbruch.de

2. Mai 2018


Ansprechpartner:

Fridtjof Ludwig
Tel.: 030 30 88 23-40
Fax: 030 30 88 23-42
presse@tischler-schreiner.de