Sie sind hier: Wettbewerbe > Die Gute Form > Bundeswettbewerb 2009 > 

Grußwort zur „Guten Form 2009

von Dr. Karl-Theo­dor Frei­herr von und zu Gutten­berg, Bundes­minis­ter für Wirt­schaft und Techno­logie

Liebe Innungs­mit­glieder der Tisch­ler und Schrei­ner,
liebe Gesel­linnen und Gesel­len,
liebe Preis­träge­rinnen und Preis­träger,

im Rah­men des Bundes­wett­bewerbs „Die Gute Form 2009“ möchte ich allen Teil­neh­mern meine Glück­wünsche zu den gezeig­ten Gesellen­stücken über­mitteln. Ich bin beein­druckt, wie krea­tiv und zu­gleich funk­tional sie sind.

Mit 42.100 Betrieben und einem Jahres­umsatz von 17 Milliarden Euro haben die Tisch­ler und Schrei­ner einen beacht­lichen Anteil am deut­schen Hand­werk. Sie bieten 184.000 Beschäf­tigten eine heraus­fordernde und inte­ressante Arbeit. Vor­bildlich ist die Aus­bildung der 23.300 Lehr­linge; sie gibt diesen jungen Men­schen eine beruf­liche und persön­liche Pers­pek­tive.

Das Hand­werk stellt als Rück­grat des deut­schen Mittel­standes eine tragen­de Säule unserer Wirt­schaft dar. In turbu­lenten Zei­ten müssen wir dafür sorgen, dass diese Säule nicht ins Wanken gerät. Wir haben deshalb zwei Kon­junk­tur­pakete zur Stär­kung der Wirt­schaft umge­setzt. Der Mittel­stand steht dabei im Vorder­grund. Die Investi­tionen der öffent­lichen Hand, 17 Milliarden Euro, sind das Herz­stück des zweiten Kon­junk­tur­paketes. Sie kommen der Sanie­rung von Schulen, Uni­versi­täten, Straßen und Schie­nen zugute. So wird die Auf­trags­lage im Hand­werk wesent­lich ver­bessert. Fer­ner wurde ein Deutsch­land­fonds mit einem Volu­men von 100 Milliarden Euro eingerichtet. Damit wird ein Rettungs­schirm für kleine und mittel­stän­dische Unter­nehmen aufge­spannt und einer Kredit­klemme vorge­beugt.

Zusätz­lich braucht das Hand­werk vor allem eines: quali­fizierte Fach­kräfte. Fast jeder dritte Hand­werks­betrieb kennt die Probleme, geeig­nete Mit­arbeiter zu finden. 2008 wurden 86.500 neue Aus­bildungs­plätze geschaffen; der Aus­bildungs­pakt wurde damit deut­lich über­erfüllt. Den­noch sind Politik und Wirt­schaft aufge­fordert, in ihren Anstren­gungen nicht nach­zu­lassen.

Der Wett­bewerb „Die Gute Form“ ist hier­zu bes­tens geeig­net. Er bietet einen hohen Anreiz, in der Lehre das Beste zu geben und trägt so zur Siche­rung des Fach­kräfte­bedarfs bei. Die in Design und Aus­füh­rung über­zeugen­den Arbei­ten dienen als Aus­weis höchs­ter Krea­tivität und Qua­lität des Hand­werks.

Ihr
Dr. Karl-Theo­dor Frei­herr von und zu Gutten­berg