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BERUFSWELTMEISTERSCHAFTEN

 

Doppel-Silber für Tischler und Schreiner

Erneu­ter Erfolg für die deut­schen Tisch­ler und Schrei­ner: Bei den dies­jäh­rigen Berufs­welt­meister­schaften, den World­skills, haben Markus Rau­scher aus Wei­ding (Bayern) und Lukas Mar­witz aus Neuhof (Hessen) in ihrer Diszi­plin jeweils die Silber­medaille errungen. Rau­scher war bei den Bau­tisch­lern, Mar­witz bei den Möbel­tisch­lern an den Start gegangen. Rau­scher hat als Bester der gesamten deut­schen Mann­schaft eine weitere Medaille erhal­ten.

Der Bundes­verband Holz und Kunst­stoff (BHKH) hatte die beiden Jung-Gesellen nach ihrem Erfolg beim deut­schen Leis­tungs­wett­bewerb zum inter­nationalen Ent­scheid entsandt. Er fand vom 15. bis 21. Novem­ber in Shizuo­ka (Japan) statt.

„Ich gratu­liere unseren zwei Nachwuchs-Vertre­tern und bin sehr stolz, dass unser Team sich aber­mals so hervor­ragend geschla­gen hat“, sagt BHKH-Präsi­dent Günter Füll­graf.

„Die Silber­medail­len beweisen nach­drück­lich, wie gut unser Gewerk im inter­natio­nalen Vergleich dasteht“, bilan­ziert die Haupt­geschäfts­führerin des BHKH, Dr. Bettina Wehrisch. „Ins­beson­dere unsere Aus­bildung hält jedem Ver­gleich stand, wie sich wie­der einmal gezeigt hat.“

Bei den ver­gan­genen world­skills 2005 in Helsin­ki hatten die deut­schen Tisch­ler-Gesellen Michael Martin und Stefan Treude in beiden Kate­gorien die Gold­medaille gewonnen. Um in Shizuo­ka ähnlich erfolg­reich zu sein, wurden die beiden Teil­nehmer wieder von erfah­renen Trai­nern auf den Wett­kampf vorberei­tet. Schreiner­meister Richard Schauer nahm den 21-jährigen Rau­scher unter seine Fittiche; sein Kollege Walter Langen­mair gab dem eben­falls 21-jährigen Marwitz den letzten Schliff.

In Shizuoka hatten die beiden Jung-Gesellen 22 Stunden, ihr Können unter Beweis zu stellen. Sowohl die Bau- als auch die Möbeltischler mussten innerhalb dieser Zeit ein vorgegebenes Werkstück herstellen – live und vor Publikum. Nach Abschluss der Wettkampfzeit begutachtete eine internationale Jury die Arbeiten und vergab Punkte für die Qualität der handwerklichen Ausfertigung.

Bei der Bekanntgabe der Sieger war die Freude im deutschen Tischler-Team groß. „Eine Medaille - das ist einfach super“, jubelte Marwitz. „Das war natürlich mein Ziel, aber das dann unter so harten Bedingungen tatsächlich zu verwirklichen, das ist schon toll.“ Für Rauscher waren die Berufsweltmeisterschaften ein einmaliges Erlebnis. „Die ganze Atmosphäre, die gute Stimmung unter den Teilnehmern, und das alles in einem so interessanten Land – daran wird mich meine Silbermedaille mein ganzes Tischlerleben lang erinnern.“

Die Berufsweltmeisterschaften finden alle zwei Jahre statt. In Shizuoka traten insgesamt rund 850 Teilnehmer aus 45 Ländern und Regionen in 47 Disziplinen an.

Die Teilnahme des deutschen Tischler- und Schreiner-Teams in Shizuoka wurde unterstützt von Günter Füllgraf sowie den Unternehmen Festool, Dick, Häfele, Pollmeier, Carl Götz, E.C. Emmerich, Leitz, Bessey, Lamello und Vomberg.

21. November 2007

Ansprechpartner für die Redaktion:

Frank Markowski
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Bei Abdruck Belegexemplar erbeten.

Bilder von oben nach unten:

Die Silber-Jungs mit ihren Trainern: Markus Rauscher (2. von re.), Lukas Marwitz (3. von re.), Walter Langenmair (links) und Richard Schauer.

Spezialist am Werk: Lukas Marwitz bei den Berufsweltmeisterschaften.

Präzisionsarbeit: Markus Rauscher fertigt sein Werkstück. (Fotos: BHKH)

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