BUNDESLEISTUNGSWETTBEWERB 2004
„Wie bei Sport-Wettkämpfen“
In Bad Wildungen treffen sich die besten Jung-Gesellen des Tischler- und Schreinerhandwerks zum Bundesleistungswettbewerb. In diesem Jahr treten die Möbeltischler gegeneinander an.
Profi-Sportler trainieren, messen ihre Stärke im Wettkampf mit Konkurrenten und erringen Titel. Begeistert sieht ihnen das Publikum dabei zu. Dass es auch bei den Tischlern und Schreinern Landesausscheidungen, ja sogar deutsche Meisterschaften gibt, wissen nur wenige.
„Dabei sind die Leistungen der Jung-Gesellen durchaus mit denen der Sportler zu vergleichen“, sagt Günter Füllgraf. „Sie zeigen, dass eine Ausbildung und hartes Training sich lohnen: Übung macht den Meister.“ Füllgraf ist Präsident des Bundesverbandes Holz und Kunststoff (BHKH), der den Bundesleistungswettbewerb ausrichtet.
Die 16 Sieger der Landesausscheidungen kommen vom 8. bis 12. November dieses Jahres in der Holzfachschule Bad Wildungen zusammen. Dort müssen sie eine anspruchsvolle praktische Aufgabe bewältigen. Im vergangenen Jahr, als die Bautischler bewertet wurden, war beispielsweise eine aufwändige Bibliotheksleiter aus Massivholz zu fertigen. In diesem Jahr geht es um ein Möbelstück.
Zum Erfolg führen nur Konzentration und höchste Präzision. „Es ist wie bei Sport-Wettkämpfen“, erklärt Füllgraf: „Der Beste gewinnt!“ Und erringt den Titel: Bester deutscher Möbeltischler-Geselle 2004.
Einen effektiven Nutzen bringt der Bundesleistungswettbewerb auch den übrigen Teilnehmern. Abgesehen von den Sachpreisen, die alle erhalten, können sie immer sagen: „Ich war dabei!“ Das zählt viel, nicht nur im Sinne des olympischen Gedankens. Denn wer dabei war, besitzt ein Erfolg versprechendes Marketing-Instrument - bei anstehenden Bewerbungen oder später bei der Kundenansprache im eigenen Betrieb.
Der Bundesleistungswettbewerb wird unterstützt von den Unternehmen Bauer Furnier, Boco, Häfele, Klöpfer Holz, Makita, Rampa und Tesa.
11. Oktober 2004
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