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Bericht zur Siegerehrung

Deutsche Meisterschaften 2016

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+++ TSD-Newsticker +++


MITTWOCH (16. November)

Auf Wiedersehen, Waiblingen.

Wir gratulieren allen Finalisten und wünschen ihnen für die berufliche Zukunft weiterhin viel Erfolg. 

Ein herzliches Dankeschön gilt auch unseren Unterstützern sowie den vielen Lesern unseres TSD-Newstickers.


Das Tischler-Schreiner-Nationalteam

Für Fabian Ackermann geht es im kommenden Jahr bei den WorldSkills in Abu Dhabi weiter.


Deutscher Meister 2016 wird Fabian Ackermann von der Schreinerei Behringer & Behringer aus Wieden/Baden-Württemberg. 

Herzlichen Glückwunsch!!!


Der zweite Platz geht an Pascal Wäscher von der Schreinerei Korder & Innenausbau aus Insingen/Bayern.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!


Den dritten Platz belegt Christoph Dreisewerd von der Tischlerei Stefan Steinkämper aus Rietberg/Nordrhein-Westfalen.

Auch ihm einen herzlichen Glückwunsch zu dieser Top-Leistung!


Auch wenn sich das Wetter heute nicht gerade freundlich zeigt, die helle, neue Bibliothek der Gewerblichen Schule Waiblingen steht sinnbildlich für die offenherzige Atmosphäre der Siegerehrung.

Nach den obligatorischen wie freundlichen Grußadressen an Teilnehmer, Gäste und Unterstützer schreiten TSD-Präsidiumsmitglied Reinhard Nau und Jury-Vorsitzender Gunther Kiem zur Preisverleihung. Zunächst erhalten die Nachwuchsprofis in der Reihenfolge ihrer Platzierungen eine Urkunde für ihre ausgezeichneten Leistungen.

Für die drei Bestplatzierten gibt es außerdem noch eine besondere Belohnung. Sie dürfen sich eine von drei hochwertigen Profi-Handmaschinen von Festool (Akku-Tauchsäge mit Führungsschiene, Akku-Pendelstichsäge und Akku-Bohrhammer) aussuchen. Der Sieger erhält außerdem ein großzügiges Schraubensortiment von SPAX International.

TSD-Präsidiumsmitglied Reinhard Nau gratuliert den Teilnehmern und dankt den Unterstützern.


Noch wenige Minuten bis zur Preisverleihung ...


Zumindest die Jury kennt den Deutschen Meister 2016 im Tischler- und Schreinerhandwerk bereits.

Alle andere müssen noch bis zur Siegerehrung warten. Zwischen 13.00 und 14.00 Uhr wird dann das Geheimnis gelüftet ...


Jetzt ist Bewertungszeit

Die fünfköpfige Jury macht sich an die Arbeit. Bewertet werden: Maßgenauigkeit, Schnittgenauigkeit, Verbindungen, Beschläge, Oberfläche, Übereinstimmung mit der Zeichnung, Materialverbrauch und Kollegialität.

100 Punkte können maximal erreicht werden. Soweit die Theorie.


DIENSTAG (15. November)

... Schluss!

Das war's vom Wettkampf. Morgen bewertet die Jury und um 13.00 Uhr ist die Siegerehrung.


Jetzt aber schnell ... eine Stunde noch ...



Noch zwei Stunden ...

Jetzt wird's sportlich: Lieber nochmal den Plan gecheckt und wie echte Profis eben sind, hilft man sich trotz des Zeitdrucks auch schon mal untereinander.


In etwa drei Stunden wird abgepfiffen. Jetzt geht es an die Feinarbeit, das heißt Verleimen und Putzen. Und tatsächlich lassen sich auch langsam die ersten Pferde erkennen. 

13 topmotivierte Nachwuchstalente und alle wollen gewinnen. Aber wer schafft es tatsächlich, sich den Deutschen Meistertitel 2016 zu sichern? Und wer kann sich eine von drei Profi-Handmaschinen von Festool sichern?

Ist es vielleicht ...


... oder ...


... oder doch ...


Was sind die größten Herausforderung beim diesjährigen Wettbewerb?

"Eindeutig die Verbindungen. Dieses Jahr ist weniger Maschinenarbeit angesagt, dafür liegt der Schwerpunkt noch mehr auf den Verbindungen", sagt Jurymitglied Stefan Voß. "Dann müssen natürlich die Maße genau eingehalten werden. Und das Verleimen der Schrägen ist auch alles andere als einfach."

Das sind zwar hohe Anforderungen, doch sie passen perfekt zu den Zielen. Denn wer anschließend bei den Berufsweltmeisterschaften antreten will, muss auch schwierigste Aufgaben unter Zeitdruck meistern können.

So geht es hier Stunde um Stunde weiter. Durchziehen heißt die Devise. Keiner möchte wertvolle Zeit verschenken.


Du suchst einen Beruf, bei dem deine Talente gefragt sind?

Du bist engagiert bei dem, was du tust? In dir stecken Kreativität, Leidenschaft, Geschick und Feingefühl? Kurzum: Du hast's drauf? Dann mach was draus! Werde Tischler und erlebe selbst, warum „Tischler sein“ mit das Schönste ist, was das Handwerk zu bieten hat. (Für mehr Informationen einfach auf das Bild klicken.)


Und schon starten wir in den zweiten und zugleich letzten Wettkampftag vor der Siegerehrung am Mittwoch. Noch kann man die Schaukelpferde nur erahnen, aber bis 18.30 Uhr müssen alle Wettbewerbsstücke fertig sein.

Das werden also nochmal spannende Stunden, die wir uns im Detail anschauen werden. Außerdem stellen wir unsere 13 Teilnehmer vor.


MONTAG (14. November)

Verbindungen, Verbindungen und noch mehr Verbindungen. Diese Deutschen Meisterschaften haben ihr Motto gefunden. Dabei ist der eigentliche Leitspruch viel treffender. Denn nur echte Profis sind in der Lage, in so kurzer Zeit 14 Holzverbindungen auszuarbeiten.

Sie müssen gesägt, gestemmt und schließlich nach dem Verleimen bündig geputzt werden. Aber soweit ist heute noch niemand gekommen.

Unter Zeitdruck ist alles doppelt kompliziert. Zwei Verbindungen haben es dieses Jahr ganz besonders in sich. Deshalb müssen sie der Jury bereits während des Wettbewerbs vorgezeigt werden. Unten seht ihr die beiden Übeltäter: Eine Schlitz-Zapfenverbindung und eine Überblattung – aber jeweils mit innenliegender Fase.

Gut zu wissen: "Geputzt" wird zum Schluss. Gemeint ist damit ein Arbeitsschritt, bei dem überstehendes Holz mit dem Putzhobel bündig abgetragen und Leimreste entfernt werden.


Topmodern, super ausgestattet und mit einem großen Ausbildungsangebot. Damit ist die Gewerbliche Schule in Waiblingen ein rundum perfekter Gastgeber für die Deutschen Meisterschaften. Zum Schreiner wird man hier gern.


Du suchst einen Beruf, bei dem deine Talente gefragt sind?

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Ein Rückschlag für Niedersachsen! Christoph Dierker hat den Wettbewerb aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen. Wir wünschen ihm gute Besserung!



Kaum hat der Wettbewerb angefangen, da kreischt auch schon die Bandsäge. Fabian Ackermann aus Baden-Württemberg ist als Erster an der Maschine.

Andere Teilnehmer haben damit begonnen die Eckverbindungen anzureißen. Dazu werden die einzelnen Teile eins zu eins auf die sogenannte Aufrissplatte übertragen (die weiße Platte auf der Hobelbank). Danach kann man die Winkel und Längen exakt bestimmen und die Schnittmarken auf dem Holz anzeichnen (in der Fachsprache anreißen).

Später werden die Teile dann an der Säge zugeschnitten. Oder man macht es wie Ackermann und schneidet erst einmal die Kufen grob zu.

Gut zu wissen: Eine Tischbandsäge ist gut an ihrem länglichen Sägeblatt zu erkennen. Es verläuft senkrecht zur Arbeitsfläche und wird in einem Kreis über Laufräder innerhalb der Maschine weitergeführt. Als Endlos-Band verläuft sie immer von oben nach unten. Insbesondere Bögen, wie bei den Kufen des Schaukelpferds, lassen sich damit gut schneiden. 


SONNTAG (13. November)

Morgen früh um 8.30 Uhr fällt der Startschuss für die Wettkampfphase. Dann bleiben den 14 Teilnehmern etwa 18 Stunden Zeit (verteilt auf zwei Tage), um aus einem guten Armvoll Holz, einen modernen Spielzeugklassiker zu schreinern.


Noch vor der Ausgabe des Materials hat jeder Teilnehmer ausreichend Zeit, um die Fertigungszeichnung eingehend zu studieren, die Material- und Beschlagliste zu überprüfen und gegebenenfalls fehlerhaftes Holz zu tauschen.

Fragen werden auf diese Weise direkt geklärt. So starten alle gut vorbereitet und unter gleichen Voraussetzungen.

Gut zu wissen: Die Fertigungszeichnung ist ein sehr detaillierter Plan, der genau anzeigt, wie die einzelnen Holzteile bearbeitet werden müssen, damit das Spielgerät später einwandfrei funktioniert.


Bis zum frühen Nachmittag sind alle Teilnehmer angereist – 14 junge Gesellen aus allen Winkeln Deutschlands. Die längste Anreise hatte Michael Kuklok. Über 730 Kilometer von Kudensee in Schleswig-Holstein nach Waiblingen bei Stuttgart.

Doch nun ist er hier und erfährt, wie alle anderen, nach einem herzlichen Willkommen und einer kurzen Vorstellungsrunde, was in den kommenden zwei Tagen auf ihn zukommt.

Und darum geht's: Ein treuer Begleiter modern interpretiert – das Schaukelpferd!

Bereits die Grafik lässt erahnen, wie viele Verbindungen angefertigt werden müssen, damit am Ende alle Einzelteile perfekt zusammenpassen und kein zukünftiger Reiter abgeworfen wird.

Gut zu wissen: Holzverbindungen sind verschiedene Techniken, um die Einzelteile einer Tischlerarbeit zusammenzufügen. Sie werden so gearbeitet, dass sie immer zueinander passende Gegenstücke bilden. Außerdem können sie je nach Formgebung Kräfte aufnehmen, weshalb klassische handwerkliche Möbel besonders langlebig sind.


Die Deutschen Meisterschaften im Tischler- und Schreinerhandwerk ist einer von drei renommierten Nachwuchswettbewerben der Branche. Sie finden jährlich im November statt.



Es ist ein Highlight des Jahres – zumindest unter Kennern – Die Deutschen Meisterschaften im Tischler- und Schreinerhandwerk. Zuletzt in Ebern, jetzt an der Gewerblichen Schule in Waiblingen bei Stuttgart.

Vom 14. bis 16. November messen sich 14 Nachwuchstalente im Tischler- und Schreinerhandwerk. Sie haben ein Ziel vor Augen. Sie wollen den Titel und sich damit für die Berufsweltmeisterschaften (WorldSkills) 2017 in Abu Dhabi qualifizieren.

Unterstützt wird der Wettbewerb von Festool, SPAX International, der Pollmeier Massivholz GmbH, Christoph & Oschmann sowie ZEG Stuttgart.


Ansprechpartner für die Redaktion:

Fridtjof Ludwig
Tel.: 030 30 88 23-40
Fax: 030 30 88 23-42
presse@tischler-schreiner.de