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Gute Nachtruhe sorgt für Tiefenentspannung

Ein geruhsamer Schlaf ist lebensnotwendig und gesund. Einige Menschen schlafen länger, andere kommen mit weniger Stunden aus. Im Tierreich gibt es Arten die nur kurz, dafür aber häufig schlafen. Fakt ist, dass Schlafen Körper und Geist regeneriert und eine gute Nachtruhe den Menschen tiefenentspannt werden lässt. Wichtig dabei ist, dass man sich in seinem Schlafzimmer geborgen, sicher und wohl fühlt.

Die gepolsterte Rückwand gibt Schutz und Sicherheit. ©VDM/Christine Kröncke

Die Nachtruhe im Schlafzimmer sollte eine persönliche Wohlfühlzeit sein. Entspannen und Abschalten funktionieren dabei in nicht überfüllten Räumen besser, als an einem überladenen Ort mit zu vielen Reizen. Dementsprechend gilt bei einer guten Schlafzimmereinrichtung der alte Grundsatz: Weniger ist Mehr. Außerdem besteht die aktuelle Einrichtung längst nicht mehr aus einer Serie von Möbeln wie zu Großmutters Zeiten, als alle Formen und Fronten wie aus einem Guss waren. Die einzelnen Möbelstücke sind heute Module und nicht mehr Modelle einer Reihe. So ist beispielsweise häufig kein Kleiderschrank mehr passend zu Bett und Nachttisch zu finden und ebenso werden individuell ausgewählte Nachtischchen ausgesucht.

Im Neubau bevorzugen viele Menschen sogar eine begehbare Schranklösung im Extraraum, groß und übersichtlich. Schränke lassen sich für jeden Bedarf und jedes Zimmer individuell zuschneiden – mit mehr Flächen, mehr Kleiderstangen oder mehr Schubladen. Die Türen sind heute meist Schiebetüren, so dass sie in geöffnetem Zustand nicht mehr in den Raum hinein ragen. Bei vielen Modellen ist der Innenraum des Kleiderschrankes beim Öffnen beleuchtet, so dass lästiges Suchen nach der richtigen Bekleidungsfarbe endlich ein Ende hat.

Im Bettenbereich sind die meisten Doppelbetten heute mit bequemen Rückenteilen ausgestattet. Beim Einschlafen vermitteln die oft hohen Bettenrücken ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Auf der Beliebtheitsskala ganz oben rangiert das sogenannte Doppelmatratzen- oder Boxspringbett. Dieses Bett besteht aus zwei übereinander liegenden dicken Matratzen. Optisch entsteht so ein kompaktes und überaus einladendes Bett, das einen weichen und molligen Eindruck erweckt. Ursprünglich stammt dieses Bett aus dem eher kalten skandinavischen Raum. Heute wird es gerne als Hotelbett eingesetzt und findet auch in privaten Haushalten immer mehr Zuspruch. Vorteilhaft ist zudem seine Höhe, denn so fällt das zu Bett gehen und auch das Aufstehen nicht nur älteren Menschen leichter.

Ein Schlafzimmer wird in Deutschland durchschnittlich 14 Jahre alt. Neue Matratzen sind hierzulande im Schnitt alle neun Jahre fällig. Damit ist die Anschaffung neuer Schlafzimmermöbel eine langfristige Investition, die auf jeden Fall länger in Betrieb bleibt, als das neue Auto. Der moderne Mensch schläft dabei heute mit durchschnittlich 6 bis 7 Stunden deutlich weniger, als frühere Generationen, die 8 bis 9 Stunden Erholung brauchten. Für die Neuanschaffung eines Schlafzimmers sollte daher unbedingt eine topp Qualität im Vordergrund stehen.

16.12.2016 13:01 Alter: 99 Tage